Ja zum Nationalpark Steigerwald
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Unersetzliches Waldnaturerbe jetzt schützen

Mitteleuropa wäre von Natur aus Waldland, Buchenwald-Land. Von der einstigen Pracht alter, mächtiger Buchenwälder sind nur wenige Reste erhalten, Inseln inmitten der heutigen Landschaft, Perlen der Natur. Eine dieser Perlen liegt im Herzen Frankens, dem Steigerwald. Uralte Baumriesen, seltene Tiere, gefährdete Pflanzen, abgestorbene Stämme voller Leben: Sie sind der große Reichtum dieser Region.

Deutschlands berühmtester Naturschützer, Bernhard Grzimek, setzte sich bereits vor 30 Jahren für die ursprüngliche Natur im Steigerwald ein: Er kaufte 10 Hektar naturnahen Wald im Spitalgrund, damit dieser sich selbst überlassen und vor wirtschaftlicher Nutzung geschützt bleibt.

Im Steigerwald haben wir die einmalige Chance, die letzten Reste naturnaher Buchenmischwälder in Bayern zu schützen.
Mit dem Titel Nationalpark wäre sogar die Anerkennung als Weltnaturerbe möglich. Aufgrund lang anhaltender Proteste vor Ort scheut sich die Bayerische Staatsregierung, nationale und internationale Verpflichtungen auch in Bayern umzusetzen. Wir sind zu Recht stolz auf unser kulturelles Erbe - helfen Sie mit, diese Schatzkammer der Natur dauerhaft zu schützen.

Alle Argumente für einen Nationalpark

 

 

Immer weniger wertvolle Buchenwälder

Rotbuchenwälder gibt es nur in Europa, 25 Prozent des ursprünglichen Verbreitungsgebietes liegen in Deutschland. Daher hat das Flächenland Bayern eine weltweite Verantwortung, dieses Ökosystem zu erhalten.

Vom ursprünglichen Anteil der Buchen in unseren Wäldern (großes Waldquadrat 1) ist heute kaum mehr etwas übrig. Nur noch sieben Prozent der Waldfläche in Bayern bestehen aus der ökologisch wichtigen Baumart Buche (mittleres Quadrat 2). Die aktuelle Fläche alter Buchen mit einem Alter von über 140 Jahren umfasst lediglich noch 0,9 Prozent des gesamten Waldes (kleines Waldquadrat 3).

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